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Alles zum Thema Hautpflege
Der umfassende Guide für gesunde, ausgeglichene Haut
Unsere Haut ist unser größtes Organ – und täglich zahlreichen Belastungen ausgesetzt: Umwelteinflüsse, Stress, Make-up, UV-Strahlung, Ernährung. Doch was braucht unsere Haut wirklich, um gesund zu bleiben? Und wie findet man die richtige Pflegeroutine, ohne sich im Dschungel aus Produkten, Versprechen und Inhaltsstoffen zu verlieren?
In diesem Artikel bekommst du einen praxisnahen Überblick, was eine gute Hautpflegeroutine wirklich ausmacht – mit konkreten Do's & Don'ts, Tipps für verschiedene Hauttypen und häufigen Pflegefehlern, die du vermeiden solltest.
1. Kenne deinen Hauttyp – und hör auf deine Haut
Bevor du überhaupt an Produkte denkst, solltest du verstehen, wie deine Haut „tickt“. Talgproduktion, Feuchtigkeitsniveau und Empfindlichkeit sind zentrale Merkmale, anhand derer du deinen Hauttyp einordnen kannst. Die fünf häufigsten:
-
Normale Haut: ausgeglichen, selten Probleme
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Trockene Haut: spannt, neigt zu Schuppen
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Fettige Haut: glänzt, zeigt Unreinheiten
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Mischhaut: T-Zone fettig, Wangen trocken
-
Empfindliche Haut: reagiert schnell, oft Rötungen
💡 Tipp: Dein Hauttyp kann sich im Laufe des Lebens verändern – hormonell, saisonal oder durch äußere Einflüsse. Achte auf Signale deiner Haut und passe deine Pflege an.
2. Die 3 Säulen jeder Pflegeroutine
Eine gute Hautpflegeroutine muss nicht kompliziert oder teuer sein. Die drei Basics:
a) Reinigung – aber sanft
Reinige dein Gesicht morgens und abends mit einem milden, pH-hautneutralen Cleanser. Ziel: Schweiß, Talg, Umweltpartikel und Produktreste entfernen – ohne die Hautbarriere zu schädigen.
Don’t: Zu aggressive Reinigungsgele oder mechanische Peelings mit groben Körnern. Sie reizen die Haut und können Mikroverletzungen verursachen.
b) Pflege – Feuchtigkeit ist King
Egal ob fettige oder trockene Haut: Feuchtigkeitspflege ist Pflicht. Wirkstoffe wie Glycerin, Hyaluronsäure oder Squalan helfen, die Hautbarriere zu stärken und Feuchtigkeit zu speichern.
Tipp: Fettige Haut braucht keine fettfreie Pflege – sondern leichte, nicht komedogene Feuchtigkeitsspender.
c) Schutz – ohne UV-Schutz geht nichts
UV-Strahlung ist der größte Hautschädiger – auch bei Wolken. Ein täglicher Sonnenschutz (mindestens SPF 30) schützt vor Pigmentflecken, Hautalterung und sogar Hautkrebs.
Don’t: „Ich trage nur im Sommer Sonnencreme.“ → UV-Strahlen wirken das ganze Jahr über. UVA geht auch durch Fensterglas.
3. Dos & Don'ts – Hautpflege-Fehler, die du vermeiden solltest
Do:
✅ Finde eine Routine, die zu deinem Hauttyp passt – und bleibe konsistent.
✅ Teste neue Produkte immer zuerst an einer kleinen Hautstelle.
✅ Lies die INCI-Liste: Weniger ist oft mehr – gerade bei sensibler Haut.
✅ Verwende ein sauberes Handtuch nur fürs Gesicht.
✅ Wechsle Kopfkissenbezüge regelmäßig – sie sind Bakterienfänger.
Don’t:
❌ Täglich neue Produkte ausprobieren („Skincare Overload“)
❌ Produkte mit starkem Alkohol oder Duftstoffen bei empfindlicher Haut
❌ Reine Ölreinigung bei unreiner Haut → kann Poren verstopfen
❌ Zahnpasta auf Pickel – das reizt mehr, als es hilft
❌ Glauben, dass teure Produkte automatisch besser sind
4. Beispielroutinen für jeden Hauttyp
Normale Haut
Morgens: Milde Reinigung – leichte Feuchtigkeitspflege – Sonnenschutz
Abends: Reinigung – Pflege mit Antioxidantien oder Feuchtigkeit
Trockene Haut
Morgens: Reinigungsmilch – reichhaltige Creme – SPF
Abends: Reinigung – Serum mit Hyaluron – Barriereschutzcreme
Fettige Haut
Morgens: Gelreiniger – Feuchtigkeit mit Niacinamid – mattierender SPF
Abends: Reinigung – ggf. BHA/Salicylsäure – leichte Nachtpflege
Mischhaut
Morgens: Reinigung – Feuchtigkeit für die ganze Haut – SPF
Abends: Reinigung – gezielte Pflege (z. B. T-Zone klären, Wangen beruhigen)
Empfindliche Haut
Morgens: Reinigung mit Wasser oder Mizellenwasser – beruhigende Creme – mineralischer SPF
Abends: Reinigung – beruhigende Pflege mit Panthenol oder Ceramiden
5. Hautpflege ist mehr als Produkte
Eine gute Haut beginnt nicht bei der Creme – sondern bei einem ganzheitlichen Ansatz:
-
Schlaf: Mindestens 7–8 Stunden helfen der Haut bei der Regeneration.
-
Ernährung: Viel Wasser, wenig Zucker – das sieht man auch im Spiegel.
-
Stress: Cortisol fördert Entzündungen und Hautprobleme.
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Hygiene: Handy, Kopfkissen, Make-up-Pinsel – alles sauber halten!
6. Wie viele Produkte brauchst du wirklich?
Weniger ist oft mehr. Eine gute Grundroutine besteht aus:
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Reinigung
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Feuchtigkeit
-
UV-Schutz (morgens)
-
Serum / gezielte Pflege (bei Bedarf)
-
Abends ggf. eine reichhaltigere Creme
Shiny-Object-Warnung: Teure 10-Schritte-Routinen oder Trends wie „Glass Skin“ sind kein Muss. Wenn deine Haut gesund ist, brauchst du keine 15 Produkte.
7. Fazit: Höre auf deine Haut, nicht auf Trends
Jede Haut ist anders – und verdient Aufmerksamkeit statt Aktionismus. Eine funktionierende Routine besteht nicht aus möglichst vielen Produkten, sondern aus den richtigen Basics, die zu deinem Hauttyp passen. Beobachte, wie deine Haut reagiert, bleibe konsequent – und gib Produkten Zeit zu wirken (mind. 4 Wochen).
Wenn du deiner Haut langfristig etwas Gutes tun willst, denk an diesen Leitsatz:
„Skincare is self-care – but make it smart.“
Kein Produkt der Welt kann deine Haut über Nacht verwandeln. Aber mit Klarheit, Geduld und einer durchdachten Routine erreichst du mehr als mit jeder Marketingkampagne.
Der Weg von der verstopften Pore zur Entzündung – einfach erklärt
Pickel nerven. Sie entstehen oft genau dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann. Doch anstatt sie nur zu überdecken oder auszutrocknen, hilft es, zu verstehen, wie ein Pickel überhaupt entsteht. Denn nur wer die Ursache kennt, kann Hautunreinheiten wirksam und nachhaltig vorbeugen – und die Haut ins Gleichgewicht bringen.
Was ist ein Pickel überhaupt?
Ein Pickel ist eine Entzündung der Haut, genauer gesagt der Talgdrüsenfollikel. Jeder Follikel besteht aus einem Haar und einer Talgdrüse. Letztere produziert Talg (Sebum), der unsere Haut schützt und geschmeidig hält. Normalerweise fließt dieser Talg über die Pore an die Hautoberfläche ab.
Kommt es jedoch zu einer Überproduktion von Talg, Verhornungsstörungen oder einer Besiedelung mit Bakterien, kann der Kanal verstopfen – und das ist der Anfang eines Pickels.
Die 4 Schritte zur Pickel-Entstehung
1. Verhornung & verstopfte Poren
Die oberste Hautschicht erneuert sich ständig – abgestorbene Zellen werden abgestoßen. Bei manchen Menschen (insbesondere bei fettiger oder unreiner Haut) funktioniert dieser Prozess nicht optimal: Die Zellen bleiben haften und verstopfen die Poren.
Do: Verwende ein mildes chemisches Peeling (z. B. mit BHA/Salicylsäure), das die Poren klärt.
Don’t: Aggressive Peelings oder mechanisches Rubbeln – das reizt die Haut nur zusätzlich.
2. Überproduktion von Talg
Hormone (z. B. in der Pubertät, bei Zyklusveränderungen oder durch Stress) können die Talgdrüsen überaktivieren. Die Folge: mehr Talg, mehr Verstopfung, mehr Unreinheiten.
Tipp: Inhaltsstoffe wie Niacinamid oder Zink regulieren die Talgproduktion sanft und effektiv.
3. Bakterien vermehren sich
In verstopften Poren finden Propionibacterium acnes (heute: Cutibacterium acnes) und andere Bakterien ein ideales Milieu: warm, fettig, sauerstoffarm. Sie vermehren sich und setzen Stoffwechselprodukte frei, die das Immunsystem aktivieren.
4. Entzündung entsteht → Pickel!
Die Haut reagiert mit einer Entzündungsreaktion: Rötung, Schwellung, Schmerz, manchmal Eiter. Das ist das sichtbare Ergebnis – aber auch ein Zeichen, dass der Körper aktiv gegen das Ungleichgewicht kämpft.
Do: Anti-entzündliche Wirkstoffe wie Panthenol, Grüntee-Extrakt, Zink, Aloe Vera oder Süßholzwurzel helfen, die Haut zu beruhigen.
Don’t: Drücken, quetschen oder „säubern“ – das verschlimmert Entzündungen und führt oft zu Narben.
Typische Ursachen für Pickel – jenseits der Hautpflege
Viele denken bei Pickeln nur an Kosmetik – dabei gibt es viele Auslöser, die von außen kaum sichtbar sind. Hier ein Überblick:
Auslöser | Wirkung auf die Haut |
---|---|
Hormonschwankungen | Talgproduktion ↑ |
Stress | Entzündungslevel ↑ |
Falsche Ernährung | Insulinspitzen → Hormonungleichgewicht |
Unpassende Kosmetik | „Falsches Fett“ → Porenverstopfung |
Zu häufiges Waschen | Hautbarriere wird zerstört |
Textilien/Hygiene | z. B. Make-up-Pinsel, Handtücher, Kissenbezüge |
Do: Führe ein Hauttagebuch – oft helfen schon kleine Umstellungen, z. B. beim Waschmittel oder der Ernährung.
Don’t: Haut „überpflegen“ oder täglich neue Produkte ausprobieren. Deine Haut braucht Beständigkeit, nicht Chaos.
Wie verhindere ich neue Pickel langfristig?
Es gibt keine Wundermittel – aber viele kleine Schritte, die sich summieren:
-
Reinige sanft, aber gründlich: 1–2× täglich, z. B. mit einem pH-hautneutralen Cleanser
-
Wähle gezielte Wirkstoffe:
– Bei unreiner Haut: Salicylsäure, Niacinamid, Zink
– Bei sensibler Haut: Panthenol, Aloe Vera -
Pflege nicht zu fettig: Nutze ölfreie oder „nicht-komedogene“ Produkte
-
Sonnenschutz täglich – auch bei Pickeln. UV-Licht verschlimmert Entzündungen.
-
Bleib konsequent: Hautpflege braucht Wochen, nicht Tage. Gib deiner Haut Zeit.
-
Ernähre dich ausgewogen: Weniger Zucker, Milchprodukte und stark verarbeitete Lebensmittel können helfen – wissenschaftlich ist das individuell, aber ein Versuch lohnt sich.
Fazit: Der beste Weg gegen Pickel ist Verständnis
Pickel sind keine Strafe – sie sind eine Reaktion auf ein Ungleichgewicht. Wenn du die Prozesse dahinter verstehst, kannst du besser reagieren – und gezielt pflegen. Deine Haut braucht Sanftheit, Geduld und passende Wirkstoffe, keine radikalen Maßnahmen.
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Kaum etwas ist für Betroffene unangenehmer als eine ständig gespannte, raue oder schuppige Haut. Trockene Haut kann jucken, brennen oder sich gar entzünden – und ist meist ein klares Signal des Körpers: Etwas stimmt nicht im Hautsystem. Glücklicherweise gibt es heute hochwirksame Pflegelösungen, die gezielt ansetzen und die Haut nachhaltig beruhigen und aufbauen können.
Ursachen und erste Anzeichen trockener Haut
Trockene Haut gehört zu den häufigsten Hautbildern – besonders in den kühleren Monaten, bei falscher Pflege oder bei sensibler Haut. Oft sind es äußere Einflüsse wie Kälte, Heizungsluft oder UV-Strahlung, aber auch innere Faktoren wie Stress, Hormonschwankungen oder die genetische Veranlagung, die den natürlichen Feuchtigkeitshaushalt aus dem Gleichgewicht bringen.
Wenn die Lipidschicht der Haut gestört ist, kann Feuchtigkeit nicht mehr ausreichend gespeichert werden. Erste Anzeichen:
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Spannungsgefühl nach der Reinigung
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Raue, schuppige Stellen (v.a. an Wangen oder Stirn)
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Leichte Rötungen, Reizungen oder Juckreiz
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Ein fahler, müder Teint
Ohne passende Pflege kann sich die Haut weiter verschlechtern. Daher ist es entscheidend, frühzeitig die richtigen Pflegeprodukte einzusetzen – abgestimmt auf die individuellen Hautbedürfnisse.
Typische Hautzustände bei trockener Haut
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Dehydration
Ein Feuchtigkeitsmangel der oberen Hautschichten – oft verursacht durch mangelnde Wasserbindung in der Epidermis. Die Haut wirkt müde, zeigt feine Trockenheitsfältchen und verliert an Elastizität. Fachlich spricht man hier vom transepidermalen Wasserverlust (TEWL). -
Reaktive Haut mit Spannungsgefühl
Wird die Hautschutzbarriere nicht gestärkt, können Umwelteinflüsse oder Pflegeprodukte die Haut reizen. Es kommt zu Überempfindlichkeiten, leichten Rötungen oder Brennen – auch bei Berührung oder Temperaturschwankungen. -
Trockene Ekzeme / periorale Dermatitis
In fortgeschrittenen Fällen kann es zu entzündlichen Erscheinungen kommen. Krusten, Schuppenbildung und Juckreiz treten dann verstärkt auf, besonders bei sehr empfindlicher oder vorgeschädigter Haut.
Die richtige Pflege bei trockener Haut
Eine nachhaltige Pflege trockener Haut setzt auf drei Prinzipien: Schutz, Regeneration und Feuchtigkeitsbindung. Dabei ist eine abgestimmte Pflegeroutine entscheidend.
Sanfte Reinigung
Verwende milde Reinigungsprodukte, die die Hautbarriere nicht zusätzlich belasten. Besonders empfehlenswert: Reinigungscremes oder Ölbalsame, die rückfettend wirken.
Empfehlung:
iS Clinical Cream Cleanser
– reinigt sanft, ohne auszutrocknen, und stärkt die natürliche Lipidschichtcitrix mit beruhigenden Pflanzenölen.
Intensive Feuchtigkeitsversorgung
Trockene Haut braucht Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure, Squalan, Ceramide oder Panthenol, um Feuchtigkeit tief in der Haut zu speichern und die Schutzbarriere zu regenerieren.
Empfehlung:
iS Clinical Reparative Moisture Emulsion – spendet langanhaltende Feuchtigkeit, fördert die Regeneration und schützt vor Umweltstress.
Beruhigung bei Rötungen & Reizungen
Produkte mit Sheabutter, Allantoin oder Vitamin E helfen, Entzündungen zu lindern und die Haut zu beruhigen.
Empfehlung:
SHEALD Recovery Balm besonders bei stark beanspruchter, rissiger oder gereizter Haut. Schützt vor TEWL und unterstützt die Heilung geschädigter Hautareale.
Was Sie sonst noch beachten sollten
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Vermeiden Sie heißes Wasser beim Waschen – lauwarm ist optimal
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Tragen Sie Pflegeprodukte sofort nach der Reinigung auf
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Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (1,5–2 Liter Wasser täglich)
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Nutzen Sie in Innenräumen einen Luftbefeuchter, besonders im Winter
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Verzichten Sie auf Alkohol und Duftstoffe in Pflegeprodukten
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Fazit: Trockene Haut ist kein Schicksal – sondern behandelbar
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